Das Ende eines Sommerlochs

Bevor jetzt morgen der Mond platzt und die 300. Echochamber Sendung in völliger Trunkenheit eskaliert, wollte ich mir noch kurz die Zeit nehmen, um die Sendepause ein wenig Revue passieren zu lassen.

Es war veranstaltungstechnisch sicher ein eher schwieriger Sommer, obwohl ich persönlich fast immer Glück hatte mit dem Wetter und wenn nicht, ist so ne Feuerwehr schon Gold wert.
Apropos Scarlet. Ich habe mich mit Delaydi hingesetzt und ein Konzept für den rollenden Festivalfloor erarbeitet. Das war gar nicht so einfach und das nicht nur, weil einer unserer Hunde in dieser Zeit sehr überraschend verstorben ist. Das war hart, aber nach mehr als 3 Wochen Arbeit gibt es nun einen Plan zur Vision und ich bin nach wie vor gespannt, wo uns das Ganze noch hinführen wird. Bis jetzt haben wir auf unseren Kooperations-Aquise-Trips diverse DJs, Künstler und sogar ein sehr nices 12 Volt Soundsystem eingesammelt. Wenn irgendjemand also eine Wiese hat, können wir instantan die Fete starten lassen.

Wir haben uns darüber hinaus daran gemacht, eine Faltbroschüre zu basteln, um die basstherapeutische Kunde ins Land zu tragen. Eine erste Kleinauflage davon kam ziemlich gut an.

Dann war da noch das „Plötzlich am Meer“ und da dieses Festival in diesem Jahr nur 100 Meter Luftlinie vom polnischen Ostseestrand entfernt stattfinden sollte und Freunde von uns dort einen Floor betreiben würden, haben wir uns einfach mal schon beim Aufbau mit auf die Wiese gestellt und einen angenehmen Campingurlaub am Strand verbracht. da waren dann die drei Tage laute Festivalmusik fast störend. Haha.

Wir hatten ein sehr hübsches, kleines Camp am Rande des Artist Campings. Viele nette Menschen haben dort eine berauschende Zeit mit uns verbracht, ich konnte das allerdings nicht so gut dokumentieren, da wir meist ungefähr so drauf waren, wie Hägen Daz auf diesem Bild aussieht.

Und wir konnten fast die Ostsee sehen, es waren nur noch ein paar Dünenkiefern dazwischen.

Das Set, welches ich auf dem Hangarover Floor zu Gehör gebracht habe, hat gut gerumpelt. Ich war da wohlgemerkt auf dem Chill Out Floor. Es begab sich jedoch, dass zur Prime Time ringsherum alles so rumgebollert hat, da konnte ich nichts anderes spielen ¯\_(ツ)_/¯ Die Trackliste unterscheidet sich nur marginal vom OBOA Set, ist aber sehr viel tighter gemixt und auch ein wenig schneller.

Ach ja die Ostsee war so unglaublich blau, dass man fast vergaß, wie weit im Norden man eigentlich schon ist. Spätestens wenn man die Füße ins Wasser gehalten hat, ist es einem dann aber ganz schnell wieder eingefallen. Ich hab es ja nicht so mit bierkalten Gewässern. Davor rumzulungern ist trotzdem ein Hochgenuß. Besonders wenn quasi die ganze Crew mit dabei ist, die Sonne scheint und man leicht einen im Tee hat.

Fazit dieses Sommertestlaufs: Wir haben gleichzeitig das Gepäck von 7 zeltenden Menschen, 4 Fahrräder, 5 Passagiere und einen Hund transportiert. Es wäre noch Platz für eine Anlage gewesen.

Bass ahoi
Saetchmo

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