Union für Austria Salzburg und andere Gründe, ein Unioner zu sein

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Bevor jetzt gleich bald die Rückrunde der besten zweiten Liga der Welt anfängt und da wir genau heute vor fünf Jahren das Derby gegen die alte Tante gewonnen haben,
wollte ich noch mal ganz kurz das letzte Fußballwochenende Revue passieren lassen.

Selbiges lief wie folgt ab:

Ich hab mir ja endlich Nussis neuestes Buch gekauft.
Eigentlich wollte ich es bei ihm direkt erstehen, aber ich lief ihm in letzter Zeit nicht über den Weg.
Als mich das Werk dann letzten Freitag in einer Buchhandlung anlächelte, konnte ich nicht anders.
Hab ich mir das kurzerhand zum Fuffzichsten Vereinsjubiläum geschenkt.
„Wer weiss, wann du den Storyteller das nächste mal triffst“ war so mein Gedankengang.
Am Sonnabend hab ich dann Nussi getroffen.
Verdammt.

Endlich meins \o/ #fcunion #fcu #fuffzig

Ein von saetchmo räuchermann (@saetchmo) gepostetes Foto am

Die Fortsetzung der „111 Gründe den 1. FC Union Berlin zu lieben“ in Form von „111 Gründe ein Unioner zu sein“ verleitet möglicherweise zu der Annahme, dass man hier ähnlichen Content geboten bekommt.
Das ist mitnichten so.
Herr Nussbücker gräbt wieder tief und erzählt rot weisse Geschichten, die bei mir ein weiteres mal Dauergrinsen auslösen.

Der Sonnabend stand dann ganz im Zeichen des geliebten Rundleders.
Die Vorfreude, die man verspürt wenn man lange nicht in der Alten Försterei war, ist jedesmal sehr berauschend.
Wenn man dann noch das Glück hat, dass die Fußballpatenfamilie quasi direkt neben dem Stadion wohnt, steht der Befeuerung dieses Rausches in Form von Bierkonsum wenig im Weg.
An dieser Stelle einen lieben Gruss an meine Unionpatenmami, die mich behandelt, als wäre ich ihr eigener Sohn und auch an den dazugehörigen Papa, der immer gern seine hopfigen Kellervorräte mit uns teilt.
Eure Gastfrendschaft ist und wird für mich immer das sein, was unseren Verein ausmacht.
Danke.

Aber ich schweife ab.
Obwohl…eigentlich nicht, weil das was ich da im Kleinen erlebe war kurz darauf in Stadiongrösse zu spüren.
Gastfreundschaft.

Die eisernen Potten saßen locker an diesem verregneten Tag und die breit grinsenden Gesichter der Austria Anhänger die Spendenboxen trugen oder Fandevotionalien verkauften sprachen Bände.
Die Stimmung war einfach grossartig.
Wir zelebrierten zusammen den Fußball, den wir lieben und es fühlte sich gut an.
Ein unausgesprochenes „Wir schaffen das!“.
Mehr wert als jede verbalisierte Politikfloskel.
Das wir am Ende 5:0 gewonnen haben, war sowas von Nebensache.
Die Tore wurden eh, anders als sonst üblich nicht mit einem „Null!“ für den Gegner, sondern der gleichen Toreanzahl für den Gast bedacht.

1. FC Union Berlin „FÜNF!“
Austria Salzburg „FÜNF!“
und niemals vergessen:
„EISERN UNION!“

Saetche

PS: Das die Einsatzkräfte der Polizei diesen wunderbaren Tag anscheinend für Stressabbau benutzt haben, wirft einen fiesen, bundesblauen Schatten auf diese Veranstaltung.

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