Echo Camp 18 – Einmal Hackenow und zurück

Eine Zusammenfassung der Ereignisse rund um’s erste Echo Camp hatte ich ja noch versprochen und dann mach ich das mal auch. Ich brauchte erstmal ein wenig Familienurlaub auf dem Land und geistigen Abstand.

Schön war es auf jeden Fall gewesen und wer nicht dabei war, darf sich später gerne ein wenig ägern, aber der Reihe nach:

Am frühen Donnerstag Abend trifft die Besatzung von Feuerwehr Scarlet am Ort des Geschehens ein. Ein Teil der Gäste ist sogar schon vor uns da und wartet gespannt auf unsere Ankunft. Nach kurzer Akklimatisierung und mit einem freudigen Gefühl im Bauch will ich alles für die später live stattfindende Basstherapie vorbereiten, muss allerdings voller Entsetzen feststellen, dass ich den wichtigsten Technikkoffer in Berlin vergessen habe.
Mit der Feuerwehr nochmal losfahren ist keine Option, zum Glück erklärt sich aber N8flieger sofort bereit, die entsprechende Tour zu machen. Das ganze wird zeitnah von Delaydi organisiert und professionell auf den Weg gebracht, weil ich zu diesem Zeitpunkt nämlich auf einem Brandenburger Feld stehe und Bäume anschreie, mich darüber ärgernd, dass ich so vergesslich bin. True Story.

Mit einiger Verspätung ging es dann mit der Outdoor Echochamber vom Hof Hackenow los und mit ihr der erste Abend zu Ende. Ich kann mich persönlich nicht mehr daran erinnern, die Sendung hochgeladen und den Post zum Podcast veröffentlicht zu haben. Das hat mir das Internet am nächsten Morgen erst verraten.

Am Freitag wunderbarstes Soundsystemaufbauwetter. Tanzplatzvorbereitung, Gemeinschaftskücheneinrichtung und was sonst noch so getan werden muss, damit sich alle wohl fühlen in dieser ländlichen Oase.

Weitere Gäste kommen an, teilweise mit langen Anfahrzeiten, da irgendwer irgendwo auf der Strecke Kabel geklaut hat und deshalb Schienenersatzverkehr herrscht. Echochamberchatprominente, wie Hans Meiser bringen erlesene Spirituosen mit ins Camp. Uiuiui, Tiffy.

Twizzy Dizzy wird den Rest des Wochenendes nur selten weit von den Plattentellern entfernt zu finden sein und stundenlang schönste Roots- und Dubmusike durch die Speaker cremen. Dafür an dieser Stelle nochmal Big up und Danke.

Später gibt’s Grillaktion und zum Nachtisch Schokofondue mit Bass. Lecker. Der weitere Abend verläuft entspannt mit guter Musik und einer wunderbaren Vinylselektion von Dubfisch.

Der Sonnabend startet terminfrei und mit leicht einem im Tee. Grandios also.

Abcornern ist angesagt.

Faxen machen auch.

Hägen Daz leitet den Abend ein und die Aufzeichnung gibt es hier zu hören.

Mein Set gibt’s auch als Mitschnitt.

Von Mahaecs Live Performance habe ich leider keine Aufzeichnung und auch keine brauchbaren Bilder, aber es gibt diese Soundcloudversion zu hören.

Von Delaydi wiederum gibt es eine Aufzeichnung, das Set ist hier veröffentlicht. Videoschnipsel jibbet ooch und ich bedanke mich an dieser Stelle bei Digger für’s zur Verfügung stellen des Bild- und Videomaterials.

Der Rest der Nacht stays in Vegas.

Und am nächsten Tag ist schon wieder alles vorbei. Verrückt, wie die Uhr rennt, wenn der Flow stimmt.

Die Bilder können natürlich nur bedingt die tolle Stimmung wiedergeben, die diese drei Tage im ersten Echo Camp herrschte. Eine im bestesten Sinne familiäre Atmosphäre mit vielen bekannten und unbekannten Gesichtern. Es lief durchweg exorbitant gute Musik, die geistigen Getränke und Substanzen waren von superber Qualität. Ich fühlte mich durchweg gut unterhalten und hatte einfach eine fantastische Zeit. Wer nicht dabei war, darf sich jetzt wie oben angekündigt, gerne ein kleines bisschen ärgern. Aber fürchtet euch nicht, denn es ist für das zehnjährige Bestehen der Echochamber im nächsten Sommer eine Wiederholung geplant und wer weiß, vielleicht bist du ja dann mit dabei.

Besonderer Dank geht an Alex und die Crew vom Hof Hackenow, die uns Infrastruktur, Strom und Internet zur Verfügung gestellt haben.
Danke an jede hilfreiche Hand über die Tage, für die mellow Vibes unter den Gästen und nicht zuletzt für eure unglaubliche Sauberkeit, so mülltechnisch. Der Zeltplatz sah hinterher aus, als wäre da niemals jemand gewesen. Respekt.

Dank an die Echochamberunterstützer Digger, N8flieger und Hans Meiser.

Einige sehe ich beim OBOA wieder und ich freue mich schon sehr darauf.

Wie hat es euch gefallen? Schreibt’s mir in die Kommentare.

Bass ahoi
Saetchmo

PS: Auf unseren Grabsteinen soll stehen „Schau nicht so blöd, ich läge auch lieber am Strand!“

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3 Gedanken zu „Echo Camp 18 – Einmal Hackenow und zurück

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  2. ja, n bissie ärgern fällt leicht, wenn man text liest, bilder sieht u die auserwählte musike hört – danke, saetchmo & echo:crew! foto vom platten hinterrad aufm oder-deich schick ich noch über anneren kanal… in jedem fall in vorfreude auf nä sommer!

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